Wie finde ich meine Berufung?

Wie finde ich meine Berufung?

Nicht immer ist der Beruf, den wir ausüben auch tatsächlich unsere Berufung. Wer seine Berufung leben darf, der darf sich über einen echten Luxus freuen. In unseren Breitengraden haben wir die Chance uns selbst zu verwirklichen. Wenn wir an andere Länder denken, dann sieht die Sache ganz anders aus. Hierzulande suchen wir oft nach einem Sinn in unserer Tätigkeit, während in anderen Gegenden der Welt der Sinn schlichtweg das Geldverdienen ist, um sich und seine Familie ernähren zu können. Wir haben es also eigentlich gut. Doch wie finden wir nun unseren Traumjob? Unsere Berufung? Es gibt wohl einige Dinge, auf die wir achten können, um näher an unser Ziel zu kommen.

Schritt zur Berufung
Schritt für Schritt zur Berufung

Reflektion ist alles

Auf den ersten Blick klingt dies vielleicht ein wenig seltsam, doch Reflektion ist wirklich entscheidend. Wir sollten uns stets unsere Vergangenheit ansehen und genau darauf achten, was wir getan haben. Welche Berufe und Jobs, welche Nebenjobs und Ferienjobs und welche Ausbildungen waren das? Danach sollten wir uns fragen, was uns eigentlich am meisten Freude gemacht hat? Manchmal wissen wir gar nicht, woran wir eigentlich Freude haben.

Vielleicht hatten wir Spaß dabei mit Kollegen und anderen Menschen zusammenzuarbeiten? Vielleicht haben wir es aber viel mehr geliebt, etwas selbstständig machen zu können? Wollten wir anderen Menschen helfen oder anderen Personen etwas lernen? Vielleicht sehnen wir uns nach dem Gefühl gebraucht zu werden? Diese Fragen sollten wir uns zuerst stellen, denn dadurch können wir erkennen, was unsere Interessen sind.

Selbst zurück in unsere Kindheit sollten wir schauen und uns dieselbe Frage stellen. Was hat uns in der Kindheit Freude bereitet? Woran hatten wir Spaß und worin waren wir eigentlich gut? Was wollten wir immer werden, als wir noch ein Kind waren? Von welchem Job haben wir geträumt? Vielleicht wollten wir immer etwas mit Tieren machen oder hatten schon immer Spaß an schönen Dingen wie der Mode oder der Schönheit?
Sich selbst zu reflektieren kann uns dabei helfen uns selbst zu finden.

Wozu stehen wir in der Früh auf?

Diese Frage mag auch erst einmal seltsam klingen, doch warum stehen wir jeden Morgen auf? An welchen Tagen stehen wir besonders gerne auf? Gibt es ein Projekt, das uns solche Freude bereiten, dass wir dafür leben? Freuen wir uns nur auf die Freizeit oder wollen wir unser Leben auch sinnvoll verbringen? Und was genau bedeutet das?

Im Prinzip können wir nur selbst unseren eigenen Sinn finden, denn jeder von uns hat einen individuellen Grund, weshalb wir noch hier sind. So leben manche nur für die Familie, die Kinder oder auch nur dafür, um auf der Bühne zu stehen und im Rampenlicht sein zu können. Andere wiederum leben für die Tiere oder für Menschen, die ihre Hilfe brauchen. Wenn ein Job mehr als ein Job ist, dann spüren wir es sofort. Wir fühlen uns für ihn wie geschaffen und bestimmt dazu, genau das zu tun, was wir tun. Wenn wir damit auch Geld verdienen können und unser Leben finanzieren, dann können wir wohl von einem echten Traumjob sprechen.

Doch viele von uns haben diesen noch nicht gefunden, weil sie sich nie mit sich selbst beschäftigt haben und schlichtweg nicht wissen, für was sie bestimmt sein könnten…

Auf die Stärken fokussieren

Jeder von uns hat Schwächen und Stärken. So viel ist sicher. Für unsere Schwächen sollten wir uns nie schämen, doch unsere Stärken sollten uns bewusst werden und diese sollten wir fördern. Dies sollte schon in der Schule beginnen.

Vielleicht hast du ja beispielsweise die Idee ein Buch zu schreiben, doch einfach keine Ahnung, wie ein passender Verlag dafür gefunden werden soll. Genau das ist jedoch ein Problem, das viele Menschen haben. Die meisten Autoren, hatten dieses Problem am Anfang. Dennoch haben sie das Buch geschrieben, denn konzentriert haben sie sich nicht auf das Suchen eines Verlages, sondern zuerst einmal auf das Schreiben selbst, das ihre Stärke war.

Seine Berufung zu finden, hat auch viel mit Mut zu tun. Es gibt viele Menschen, die zwar genau wissen, was sie gerne tun würden, dennoch Angst davor haben. Vielleicht sind es andere Menschen, die immer wieder sagen, dass das keine gute Idee ist, dass du nicht gut genug dafür bist, nicht intelligent genug, vielleicht nicht schön genug usw. Doch wer genau entscheidet das, außer du selbst? Wer es nicht versucht hat, der wird es nie wissen und der wird am Ende auch wirklich nicht gut genug gewesen sein…

passion led us here
Folge deiner Passion!

Wie finde ich also meinen Traumjob?

Um seine Berufung finden zu können, solltest du zuerst einmal in dich gehen und darüber nachdenken, was dir wirklich Freude bereitet und mit welchen Dingen du dich tatsächlich gerne beschäftigst. Dann brauchst du noch ein wenig Mut, um den Weg zu gehen, für den du dich entschieden hast. Wen du es geschafft hast, dann hast du die Chance genutzt, die dir das Leben geschenkt hat und kannst dankbar dafür sein, dass du nicht einfach nur einen Job gefunden hast, sondern einen echten Traumjob.

Lies hier unseren Artikel, in welchem es darum geht, wie du zu lieben beginnst, was du sowieso schon tust!

Methoden um Probleme zu lösen

Jeder von uns hat Probleme. Manche sind klein, manche sind groß. Manche sind mit anderen Menschen, manche mit uns selber. Ich habe vor einiger Zeit begonnen, Methoden zu sammeln, um die persönlichen Probleme besser lösen zu können. Bei all diesen Methoden versucht man immer, zuerst bei sich selber zu beginnen.

Keine dieser Methoden ist die Lösung für alles. Meine Herangehensweise bei einem Problem ist meist, eine dieser Methoden anzuwenden und einfach zu schauen, was passiert. Hilft sie nicht, so wende ich die nächste an. Bisher hat sich das als hilfreich herausgestellt.

Jede dieser Methoden kann natürlich noch mehr ausformuliert werden, über die meisten gibt es ganze Bücher. Es folgt eine Zusammenfassung der meiner Meinung nach besten Methoden, um seine Probleme zu lösen.
Los geht’s.

Choose again

Diese Methode stammt von der Choose-Again-Society und besteht aus 6 Schritten.

  1. Der erste Schritt beginnt damit, dass man sich eingesteht, dass man ein Problem hat. Ja, ich habe tatsächlich ein Problem. Nein, ich bin nicht im Frieden mit mir.
  2. Der zweite Schritt ist, nicht das Problem im Außen oder bei jemandem anderen zu suchen. Nein, das Problem liegt in mir. Es geht nicht darum, irgend jemanden zu beschuldigen. Kein anderer hat Schuld. Ich habe keine Schuld. Mein Problem ist nicht hier, damit ich Vorwürfe machen kann, sondern es ist eine Chance, etwas zu lernen.
  3. In der dritten Stufe analysiert man die eigenen Gefühle. Was fühlt man tatsächlich? Wie kann man diese Gefühle genau bezeichnen? 
  4. Viertens: Wann habe ich dieses Gefühl zum ersten Mal gefühlt? Gehe zurück in deine Vergangenheit und denke und spüre nach, wann das erste Mal war, dass du das gefühlt hast. Welcher Glaubenssatz hat sich damals aufgebaut? Was glaube ich seitdem?
  5. Man bittet um Vergebung darum, dass man diesen falschen Glaubenssatz annahm. Man muss nicht einen Menschen bitten, oder auch nicht unbedingt ein übermenschliches Wesen. Es reicht, wenn man einen Satz zu sich ausspricht. „Ich bitte um Vergebung darum, dass ich das geglaubt habe. Es ist nicht wahr.“
  6. Und der sechste Schritt: Wähle einen neuen Glaubenssatz. Welcher Glaubenssatz würde eher aus der Liebe kommen? Entscheide dich nun aktiv dafür!

Es ist nach meiner Erfahrung wichtig, sich bei jedem dieser Schritte viel Zeit zu lassen und keinen auszulassen. Hier sieht man die Schritte nochmals beschrieben:

(Falls man sich einlesen will: Hier ist ein affiliate Link zum Buch vom Gründer von Choose-Again, das ich leider noch nicht selber gelesen habe)

 

The Work von Byron Katie

Diese Methode habe ich oft als nicht leicht anzuwenden erlebt, weil sie erstens komplett unseren gewohnten Gedanken widerspricht und zweitens komisch formuliert ist. Aber vielleicht ist auch das der Grund, weshalb sie oft wirkt. Byron Katies The Work besteht aus vier Fragen, die man sich stellt und dann Umkehrungsformulierungen. Damit es wirkt lohnt es sich, die Fragen ernst zu nehmen. Angenommen man ist wütend auf den eigenen Partner, weil er immer zu spät kommt. Dazu wollen wir uns die vier Fragen stellen

Ist es wahr?

Ist es wahr, dass er immer zu spät kommt? Hm. Ja, oder nein? Wichtig ist, dass man wirklich nur mit Ja oder Nein antwortet und nicht in irgendwelche Erklärungen stolpert.

Kannst du dir absolut sicher sein, dass das wahr ist?

Dies scheint die selbe Frage nochmal zu sein. Ist es aber nicht. Die erste Frage bezieht sich auf den Sachverhalt. Die zweite Frage bezieht sich auf deine Beurteilung über den Sachverhalt. Hast du überhaupt die Möglichkeit, etwas über den Sachverhalt absolut wissen zu können?

Wie reagierst du auf diesen Gedanken?

Wie reagierst du darauf, wenn du daran denkst, dass dein Partner immer zu spät kommt? Beschreibe es. Fühle es.

Wer wäre ich ohne diesen Gedanken?

Wer (und nicht wie!) wäre ich ohne den Gedanken, dass ich wütend bin auf meinen Partner, weil er immer zu spät kommt? Die Frageformulierung „Wer?“ mag hier komisch erscheinen, aber sie ist, denke ich sehr bewusst so gewählt.

Umkehrungen

Nach den eigenen Antworten macht man Umkehrungen. Man den Satz auf verschiedene Arten um und fühlt, ob sich einer der Sätze wahrer anfühlt. Ich bin wütend auf meinen Partner, weil er nicht immer zu spät kommt. Ich bin wütend auf mich, weil mein Partner immer zu spät kommt. Ich bin froh, weil mein Partner immer zu spät kommt. Mein Partner ist wütend, weil ich immer pünktlich komme. Usw.

Manchmal ändert die Methode nicht unmittelbar etwas, aber man kann darauf vertrauen, dass sie was ändert, auch wenn man es nicht gleich merkt. Wer mehr darüber lesen mag, kann auch ihr Buch hier bestellen (affiliate link!) Ich kann es empfehlen!

 

…and I love that

Kyle Cease ist einer meiner Lieblingslehrer. Hier ist eines der besten Videos von ihm, wie ich finde:

 Er verwendet viele Methoden, aber eine der stärksten, die ich bisher anwendete, ist die im Video erwähnte „…and I love that“-Methode.
Egal, was dich stört, egal, was das Problem ist – denke daran und setze ein „…and I love that“ dahinter.
Ich bin wütend auf den eigenen Partner, weil er immer zu spät kommt. Und ich liebe das.
Diese Methode ist sehr simpel und sehr wirksam. Ausprobieren kostet nichts!

Er hat noch mehrere gute Methoden, aber ich möchte mich hier nur auf ein paar meiner Lieblingszitate von Kyle Cease beschränken:

  • There is no such thing as failing.
  • The only place where you should be ist where you are!
  • If your mind comes up with a justification, you don’t want it!
  • I am the apple tree. I can always grow more apples.
  • Every „I can’t“ is actually an „I haven’t“.
  • Trying to fix a problem is one of the best ways to keep a problem growing. Pretty much everything knows how to heal itself. Just get out of the way!
  • If you are working for the universe you are never unemployed!
  • What’s trying to emerge out of me?

Die Umkehrung von Patrick Seabird

Diese Methode kam zu mir in der Meditation.

  1. Immer, wenn du mit jemandem Streit hast, unzufrieden bist, auf ihn wütend bist oder einfach nicht im Frieden, oder auch wenn dir jemand gerade eine Leidensgeschichte erzählt, und du möchtest darauf antworten, dann stell dir vor, was du zu ihm sagen würdest. Ich bin wütend auf dich, weil du immer zu spät kommst! Tue das und das, damit dir das nicht mehr passiert!
  2. Dann stelle dich selber vor, wie du das zu dir selber sagst. Begebe dich gedanklich in die Schuhe des anderen.
  3. Sieh, was passiert. Fühle, wie sich das Gesagte anhört. Was ist deine Reaktion auf das, was du eigentlich gerade dem anderen sagen wolltest?
  4. Ist das wirklich sinnvoll zu sagen? Ist das wirklich ein guter Rat? Wenn du deine eigene Reaktion auf deine eigene Aussage fühlst, dann kennst du meist bereits die des anderen im Vorhinein. Und manchmal ist es so, dass das, was du gerade dem anderen sagen wolltest, eigentlich für deine eigenen Ohren bestimmt war und du es dir selber sagen solltest!

Meistens ist nach dieser simplen Methode die Wut weg und das Problem gelöst. Oder du hast gemerkt, dass du die eigenen Probleme auf den anderen projiziert hast und eigentlich selber den Rat benötigt hast, den du gerade geben wolltest.

Fazit

Es gibt noch viele Methoden da draußen. Das Schöne an den oben genannten ist, man kann sie kostenlos selber ausprobieren. Man braucht keinen Psychotherapeuten (auch wenn das manchmal helfen kann), muss kein Seminar besuchen oder irgend welche teuren Geräte kaufen. Bei jedem Problem kann man mal Obiges probieren. Funktioniert es nicht, kann man immer noch andere Wege gehen. Das Risikio ist gering.

Meine Frage an euch: Was für Methoden verwendet ihr, um mit euren Problemen umzugehen? Ich bin gespannt auf Antworten!
Source: patrickseabird

How to love what you are doing

The problem…

Why don’t you love what you are doing?
Because you are doing it for the sake of achieving something else!

Doing something for a reason is the problem! 

We are learning in school: Learn, so you’ll get good grades! Get good grades so you can go to university! Go to university so you can get a good job! Get a good job to…
So, the problem with this is: We are giving away a skill. The skill of doing something because it is in it’s own worth. We are trapped in a thinking, that contains only doing something for achieving something else.

What is bliss?

This thinking is the opposite of flow. It is also the opposite of bliss. What is bliss? Bliss is loving what you are doing. Bliss is being in a state of flow. Like the musician, who is so focused on his play, that he loses the feeling for time and just plays. 
This is the goal: That we get so good at something, that we can improvise. That all the small steps we have learned on the way can be combined into something great. For this we need practice – a lot of practice. And a lot of practice feels like work when it is done for a reason.
The journey is the reward. We have heard this saying often. But what is the true meaning? The deeper meaning is that we stop doing things to achieve other things. That we do things because they have their beauty in themselves.
This doesn’t mean that you should stop doing what you are doing. It means doing the things you are already doing but doing them with love. How to do this? 

How to love what you are doing

Be in the now!

Firstly by coming to the moment. Don’t look to the goal. Don’t look for the result. Come to present and watch yourself doing what you are doing. Concentrate. Center yourself. Forget the future and the past. Keep the focus on only what your are doing.

Life is a game!

Second start to seeing it as a game. Imagine you are playing while doing what you are doing. What happens in a game? You can play freely. Playing is without fear. Playing is creative. Playing is fun. Playing is not serious. Stop taking things serious! Because they aren’t! The whole life is a game. The whole world is our playground. Become the child you once was! Start fooling around.

Grow!

Third: Challenge yourself to new hights. Try to become the best in what you are doing. Improve yourself. How could you do this activity more playful, more efficient, faster, more beautiful? Grow!

Give value!

Four: Make the somebody else’s life better! How could you do the same task in a way, that it improves the lifes of others more? How could you make somebody else smile by doing it? How can you do this in a way that makes the people you serve start to believe in the goodness of humanity again? How can you do it, so it really gives value to others?

Teach! 

Five: Then teach others how to do this. Teach by example. We are all teachers. We just have to decide on what to teach. Teach others to achieve your successes! Others are always learning from our actions. 

The way to happiness

This is one way to happiness.

Source: patrickseabird

Mission Waves – das erste Berufsfindungssurfcamp!

Nun ist es endlich so weit. Mission Waves, das erste Surfcamp, bei dem du auch deine Berufung findest, ist gestartet!

Eine Idee entsteht 

Alles fing im Jahr 2015 mit einer Idee an. Warum nicht ein Surfcamp starten, bei dem man auch philosophieren kann? Bei dem es um die wichtigen Fragen im Leben geht. Bei dem man nicht nur aus dem Alltag flieht, um nachher wieder dort weiter zu machen, wo man stand, sondern aus dem man mit neuen Perspektiven, neuen Ideen und eventuell sogar mit dem Wissen der eigenen Berufung herausgeht?

Von der Vision zur Realität

Diese Vision wurde kürzlich zur Realität. Zusammen mit unserem Partner Mission to Surf können wir nun ein ausgereiftes Paket anbieten. Über Mission to Surf lernen wir in einer Woche Surfen. Über Mission Waves arbeiten wir an unserer persönlichen Missionsfindung. So verbringen wir eine spannende Woche in der man nicht nur den schönsten Sport der Welt lernt, sondern mit einem frischen Wind wieder nachhause fährt.

Was ist mit Berufung gemeint?

Berufung mag für viele Ohren spirituell angehaucht klingen. Prinzipiell geht es bei diesem Seminar darum, einen persönlichen Weg zu finden. Die Berufsentscheidung ist eine der großen Weggabelungen im Leben. Man sollte sich Zeit nehmen, um sie zu treffen. Nur allzu oft trifft das Umfeld diese Entscheidung, manchmal sogar die Eltern. Dabei ist die Frage nach dem richtigen Beruf eine, die die wichtigsten Lebensfragen berührt: Was macht einen glücklich? Was ist Glück überhaupt? Wozu ist man auf dieser Welt? Was kann man beitragen, damit diese Welt in eine gute Richtung geht? Wohin gehen wir? Wo waren wir? Wo wollen wir hin? Was ist Geld und wieviel brauche ich davon?
Somit wird die Frage nach dem persönlichen Beruf eben auch eine der Berufung. Damit ist sie eine zutiefst philosophische. Es ist an der Zeit, sie sich zu stellen und damit den Weg zu einem erfüllenden und inspirierenden Leben zu beschreiten!

Interesse?

Auf www.missionwaves.com gibt es mehr Infos!
Wir sehen uns im Wasser!

Source: patrickseabird

Das philosophische Surfcamp geht weiter!

Die Vorgeschichte:

  • Im Jahr 2015 hatte ich eine Vision. Ich wollte ein philosophisches Surfcamp starten, bei dem man einerseits natürlich surfen lernt, andererseits über die wichtigen existenziellen Fragen der Menschheit forscht.
  • Das erste philosophische Surfcamp fand tatsächlich Ende 2015 auf Lanzarote statt! Die Videoaufnahmen dazu kann man hier bewundern (Vlog 090 bis 104!). Die beiden waghalsigen Pioniere Peter und Walter durften Versuchskaninchen spielen! Danke euch dafür!
 
Peter lernt Surfen am ersten philosophischen Surfcamp
Peter, Walter und Patrick beim Philosophieren auf Lanzarote.
  • Im Jänner 2017 war ich auf einer Veranstaltung von IDEO, bei der ich einen Workshop mit konzpierte. Der Titel des Workshops war „The Purpose Discovery Quest“. Er beinhaltete ein zwei monatiges Programm für Menschen, die zunächst ihr Ziel und ihre Berufung finden wollen und davon ausgehend dann ihre Ausbildung und ihren Beruf wählen. Dies sollte erreicht werden durch

 „providing inner and outer journey experiences such as guided meditation, awareness training, role playing, empathy training, (physical and virtual) training, reflection research (on the job interviews), and critical thinking training.“

  • Im Juli und August habe ich nun für zwei Monate für Mission to Surf als Surflehrer in Portugal gearbeitet. Es war eine geile Zeit. Hier sieht man ein paar Impressionen davon (der in grün bin ich):

(function(d, s, id) { var js, fjs = d.getElementsByTagName(s)[0]; if (d.getElementById(id)) return; js = d.createElement(s); js.id = id; js.src = „//connect.facebook.net/de_DE/sdk.js#xfbml=1&version=v2.10“; fjs.parentNode.insertBefore(js, fjs); }(document, ’script‘, ‚facebook-jssdk‘));

Posted by Mission to Surf | Surfcamp Portugal on Samstag, 2. September 2017

Posted by Mission to Surf | Surfcamp Portugal on Samstag, 2. September 2017

Posted by Mission to Surf | Surfcamp Portugal on Samstag, 12. August 2017

  • Als ich aus Portugal zurückgekehrt war, hatte ich auf meine Tafel in meinem Zimmer geschaut. Auf dieser hatte ich vor der Abreise meine Wünsche an einen neuen Job notiert. Darauf stand (aus der Perspektive der Vergangenheit geschrieben, weil Ziele so oft leichter erreichbar sind):

Ich erinnere mich, dass ich ein Leben/einen Beruf hatte, das/der:

  • mir mindestens 3 Monate Urlaub ermöglicht
  • mehr als genug Geld bringt
  • mich eine wertgeschätzte Tätigkeit machen lässt
  • mich im Team arbeiten lässt
  • mich mit liebevollen, respektvollen, dankbaren Menschen zusammenbringt
  • mich die Welt besser machen lässt
  • mich glücklich macht
  • ich selber (mit anderen) auf die Beine gestellt hatte
  • mich ermöglichte, die Wahrheit zu sagen
  • im Rahmen abenteuerlich ist
  • in dem ich gut bin
  • mir Spaß macht
  • selber wie ein Urlaub ist

Mit Entzücken bemerkte ich, dass das meiste davon auf die Tätigkeit als Surflehrer in Portugal zugetroffen hatte!

  • In Portugal hatte ich zudem den Berufungstest noch einmal gemacht. Ich leitete diesen dort auch für zwei weitere Personen. Durch diese Erfahrung wurde mir klar, dass die Art von Test erstens sehr hilfreich ist und ich ihn mit Menschen erfolgreich durchführen kann. Im Rahmen dieses Tests konnte ich selber herausfinden, dass eine Kompetenz des philosophischen Surfcamps sein wird, Menschen zu ihrer Berufung und damit zu ihrem Beruf zu verhelfen! Ein Berufungsfindungssurfcamp quasi!

Die Vision des Berufungsfindungs-Surfcamp:

Viele Menschen fahren auf Urlaub, um sich von ihrem Alltag zuhause abzulenken. Sie wollen abschalten um für den Job wieder volle Batterien zu haben. Der Urlaub dient als Flucht und meist nicht dazu, über die Chancen des eigenen Lebens nachzudenken.

Surfcamps haben wiederum den Ruf, nur zum Saufen da zu sein – was bei den meisten wohl stimmt.

  • Ich möchte ein Surfcamp gründen, das als eine Art Retreat funktioniert. Wir wollen uns nicht ablenken sondern zu uns finden!
  • Wo man zu sich kommen kann. Durch Ruhe wollen wir wieder in Verbindung mit uns treten!
  • Wo man als Mensch wahrgenommen wird. Wir wollen uns gegenseitig sehen mit dem, was gerade da ist. Wir wollen ehrlich sein mit uns selber und anderen.
  • Wo man sich durch die kontemplative Tätigkeit des Surfens zentrieren und zu seiner wirklichen Aufgabe finden kann. Beim Surfen befindet man sich im Wasser, steht teilweise sehr zeitig auf, hat Wartephasen – all dies kann der Beruhigung der Seele dienen!
  • Wo wir durch Verbindung mit Meer, Wald, Natur und anderen Menschen zu uns und unserem Sinn in dieser Welt kommen können. Das Surfcamp soll mit der Natur verbunden sein. Im Idealfall kann man auch Permakultur-Prinzipien dort erlernen.
  • Teile der oben erwähnten Purpose Discovery Quest  möchte ich in das Berufungsfindungs-Surfcamp einfließen lassen!
  • Es soll ein Surfcamp sein, das sich die Themen Nachhaltigkeit und friedliche Entwicklung auf die Fahnen geheftet hat.
  • Heilung der in unserer Welt ungesunden Bereiche soll angestoßen werden!
  • Es soll nach den Prinzipien der Gemeinwohlökonomie oder gar der Schenkökonomie funktionieren!
  • Nach dem Besuch des Surfcamps soll man einerseits Surfen gelernt, eine gute Zeit gehabt, aber auch eine neue Perspektive auf das eigene Leben und den eigenen Beruf erlangt haben!

Be the change that you wish to see in the world!

Die nächsten Schritte

  1. Als nächstes möchte ich recherchieren, wo es schon Surfcamps gibt, die sich der nachhaltigen Entwicklung verschrieben haben.
  2. Ich bin bereits als erster Anhaltspunkt auf die Green Room Surf Alliance gestoßen.
  3. Dabei möchte ich einen Partner für mein Vorhaben finden, der mir die nötige Infrastruktur bieten kann.
  4. Ich möchte hier den Aufruf starten, sich meinem Vorhaben anzuschließen! Wenn du Interesse hast und mitwirken möchtest, dann kontaktiere mich bitte!
  5. Wenn du jemanden kennst, der mitwirken will, so tue das ebenso!
  6. Ich möchte mich weiterhin mehr mit Berufungsfindung beschäftigen: Für Tipps hierfür bin ich auch dankbar!
  7. Es wird baldigst wieder ein Pilotsurfcamp geben. Wenn du schon als Pionierteilnehmer dabei sein möchtest, dann kontaktiere mich! Es wird bald einen Aufruf dazu geben!
  8. Ich möchte einen klingenden Namen finden. Vorschläge wären: The Seabird Surfcamp, Seabird Experiences, Seabird Adventures, Seabird Surf, The Seabird Retreat,…
  9. Keep on Surfing!

„You walk, I longboard!“ A thousand thanks to @gotit.shootings for this awesome pic! #missiontosurf #missiontosurfcamp…
Posted by Patrick Seabird on Donnerstag, 7. September 2017

Source: patrickseabird

Das philosophische Surfcamp startet!

Sei dabei bei den Pionieren!

Beim philosophischen Surfcamp geht es einerseits natürlich darum, Surfen zu lernen und seine Surfskills zu verbessern. Andererseits werden wir jeden Tag genug Zeit haben, um über die wirklich existenziellen Fragen zu philosophieren: Wo kommen wir her, wo gehen wir hin, was ist der Sinn hinter all dem?

Bring deine Fragen und Erkenntnisse mit!

Wann? In der Kalenderwoche 51 (ca. 12.12. – 19.12.15)

Wo? Auf Lanzarote!

Kosten? Da wir das philosophische Surfcamp erst aufbauen, fallen nur die Selbstkosten für
– Flug (ca.350- 400 Euro)
– Unterkunft (sehr günstig auf Lanzarote)
– Mietauto (günstigsten Mietautos Europas)
– Boardleihe oder eigenes Board mitnehmen!
– Verpflegung
an.
– Den Surfkurs gibt Patrick Seabird kostenlos.

Was? Eine Visionsvorstellung des philosophischen Surfcamps gibt es hier: http://patrickseabird.blogspot.co.at/2015/04/das-philosophische-surfcamp.html

Den Flug buchen wir am 26.09.2015 – wenn du dabei sein willst, melde dich!

Bei Fragen bitte Patrick kontaktieren oder hier die Frage stellen!

In den Weihnachtsferien kann man auch noch nachkommen!
Source: patrickseabird

Das philosophische Surfcamp

Ich habe eine Vision. Ich würde gerne ein philosophisches Surfcamp aufmachen.

Wie kam ich zu dieser Vision? Ich fühlte mich nicht zufrieden in meinem derzeitigen Job. Es war wirklich ein Job, das heißt, dass ich die Tätigkeit nur machte, weil ich Geld dafür bekam. Eigentlich hätte ich zufrieden sein sollen. Wenig Arbeit, viel Freizeit, ein Auskommen. Aber irgendwie passte es nicht mehr. Ich wollte etwas anderes machen, etwas, das mich erfüllt. Aber was? 

Ich startete ein Berufungsseminar. In diesem gingen wir in unsere Vergangenheit. An Hand von konkreten Lebenserfahrungen wollten wir herausfinden, was unsere Stärken sind und wo wir bisher viel Energie aufgewendet hatten. Bei diesem Berufstest kam heraus, dass ich ein philosophisches Surfcamp starten sollte.

Diese Idee hat mich bisher nicht mehr los gelassen. Ich sehe mich am Meer. Leute besuchen mich. Ich gehe mit ihnen surfen. Ich philosophiere mit ihnen am Feuer. Ich habe ein Grundstück, auf dem Permakultur-Gärten angelegt werden. Ich fühle den Spirit von Tacomepai wehen.

Wie und ob ich diese Vision erreichen werde, steht in den Sternen. Die ersten Schritte dahin sind jedoch schon getan. Vertrauen!
Source: patrickseabird